NALA Artworks from KENIA


 

NALA in echt?

 Gemalt von Samuel Njoroge vom Railways Art Studio in Nairobi / Kenia 2015

 

 

Hallo Leute,

 

Habt ihr euch nicht schon einmal gefragt wie NALA denn aussehen würde wenn sie echt wäre ? Ich meine im richtigen Leben? Ich habe kein Zweifel daran, das es überall NALA´s gibt, die Träume haben.  

 

Hört einfach auf euer Herz und macht das, was euch am Herzen liegt und womit Ihr euch gut fühlt.  Meine NALA jedenfalls genießt das Leben und lernt jede Menge von täglichen Situationen die Ihr begegnen.  

 

Sie ist frei und macht das was Ihr gut tut. Ihr könnt das auch, wenn Ihr eurer inneren stimme folgt. 

 

Ihr könnt mir immer schreiben wenn Ihr euren Traum gefunden habt.

 

Viele Grüße von 

Nala und André

 

 


 

NALA bei Gastfamilien

Mosaik von Apollo Amanya, Kiserian bei Nairobi / Kenia 2015

 

 

Auf meiner 3 jährigen Reise durch Afrika lernte ich sehr viele Menschen kennen. Viele waren sehr freundlich und sehr hilfsbereit. 

 

Manche Menschen luden mich sogar in deren Haus ein.  

Ich durfte essen, trinken, duschen und sogar übernachten. Das fand ich richtig prima.

 

Ich fühlte mich sehr wohl und wurde wie eine eigene Tochter behandelt.

Ich vermisste meine Familie doch manchmal, und deshalb war es schön eine kleine Gastfamilie zu haben.

 

Ich möchte mich hiermit bei allen, die mich beherbergten und mir ein Zu Hause gaben bedanken. Auch aus kurzen Bekanntschaften verblieben Freundschaften.

 

Ich vermisse alle meine Gastfamilien sehr und hoffe wir können uns mal wiedersehen. Es war sehr schön bei euch. 

 

Vielen Dank für Eure tolle Gastfreundschaft, 

Ihr seit bei mir auch herzlich willkommen, egal wo ich bin. 

 

Bis bald und liebe Grüße

Eure NALA

 


 

NALA verlässt Nairobi

gemalt von Gloria Mwange, Nairobi / Kenia 2015

 

 

Nairobi in Kenya, eine der quirligsten und lautesten Städte die ich auf meiner Reise bisher kennengelernt hatte. Nairobi ist natürlich auch interessant, denn das tägliche Verkehrschaos ist nicht mehr zu überbieten.

 

# Die Mini-Disco Matatus,  wo man voller lauter greller Musik sein eigenes Wort nicht versteht.

 

# Die ständigen rußschwarzen Abgase der Busse und LKW´s, die mich schon einige Male fett eingenebelt hatten und die kleinen „Müllverbrennungsanlagen“ direkt an der Straße.

 

# Die bunten Menschen die hektisch umher rennen.

 

# Die ständigen Taschendurchsuchungen durch Securities vorm Einkaufsmarkt, vorm Einsteigen in den Bus und überhaupt überall dort, wo man rein will.                                                                                                                                              Die vielen Begegnungen mit der Polizei, die immer ein „Trinkgeld“ von mir wollten, weil ich meinen Reisepass nicht dabei hatte. ( Ja, auch die dicken Chefs beim Zoll am Flughafen waren da sehr kreativ wenn es um „Motivationsgelder“ ging)  

 

In Nairobi habe ich natürlich auch sehr viele neue Freunde kennengelernt, die ich nie vergessen werde. Ich wohnte schön und in Ruhe in meinem kleinen Zimmer bei Maggie und Bridney, die mich sehr willkommen beherbergt haben und die vielen Künstler die mich in ihrer eigenen Art gemalt haben.  

 

Es sind wirklich sehr viele tolle Kunstwerke entstanden.  Danke vielmals euch allen.

 

In Nairobi war ich sehr lange, und deshalb wurde es auch Zeit seine Taschen zu packen und wieder in die Natur zu fahren. Frische Luft, grüne Bäume, herrliche saftige Landschaften, durch die ich radeln kann.

 

Ich genieße es draußen zu sein und die Welt zu erkunden.  

Herrlich die Bäume in der Abendsonne und die frische Luft die mir durch die Nase weht.                        

 

Freiheit ich komme..

 

Melde mich wieder bei euch demnächst.  

 

Träumt was schönes.  

 

Eure NALA

 


 

NALA auf dem Elefant

gemalt von Joan Otieno, ( Railways Art Studio ) Nairobi / Kenia 2015

 

 

Hach ja, das alte Thema. Mein Wunsch mal auf einem Elefanten zu reiten, hat sich schon wieder nicht erfüllt.  Sehr Schade.

 

Dabei dachte ich dass ich in Nairobi noch Zeit hätte um bei den Elefanten mal vorbeizuschauen und die kleinen Babygiraffen zu füttern.

 

Aber Nö, die Zeit nach meiner Ausstellung war knapp und ich war zu viel beschäftigt dass ich es wirklich nicht geschafft hatte meinen kleinen Nebenbei Traum zu erfüllen.

 

Das nächste Mal vielleicht, ( next time, wie man hier so schön sagt.. ) also ganz bestimmt, denke ich.

 

Wenn Ihr mal in Nairobi seid und Zeit habt, dann guckt mal bei David Sheldrick´s Elephant Orphanage vorbei und sagt viele Grüße von der NALA.

 

Bis dahin

Alles Gute an euch und viele Grüße.

PS: Seht Ihr die Zebrastreifen hinter mir?

 

 

Bis später
eure NALA

 


 

Raub in Nairobi 

gemalt von Leevans Linyerera, Nairobi / Kenia 2015

 

 

Hallo Leute,

 

Nairobi, Kenia am 1. April 2015, genau 2 Jahre nach meinem Start in Südafrika.

Ich stand an einer Bushaltestelle und wartete auf meinen Bus nach Hause in Richtung Buruburu.  Ich wartete und wartete und wartete, doch ein Bus (Matatu) war nicht in Sicht.

Mit mir warteten noch ca. 200 Leute, doch zum Glück stand ich fast ganz vorn.

Es kam einfach kein Bus. Überhaupt kein Bus auch nicht in andere Richtungen. Nix.

 

Irgendwann nach 2 Stunden Wartezeit, es war schon dunkel, kam dann endlich mein Bus, in den ich dann einstieg und mir ein Platz am Fenster ergatterte. 

 

Im Bus war es stickig und stinkig und ich war froh, dass das Fenster offen war,

so bekam ich wenigstens frische Luft.  Ich hatte Hunger, legte meine Tasche auf meinen Schoß, kramte darin und fand einen 2 Wochen alten Keks.   Hmm schmeckte Antik.

 

Der Bus fuhr los, doch stockte immer im Verkehr. Rushhour der allerfeinsten Sorte. Nix ging mehr!

Alle Straßen überfüllt und Kreuzungen durch andere Busse maßlos blockiert.

(Ist typisch in Nairobi) Keiner gibt Acht auf den anderen.

Jedenfalls standen wir da und nix bewegte sich.

 

Plötzlich griff sich jemand meine Tasche von außen und zog sie durch das leider noch offene Fenster. Schwupps Tasche weg. Einfach weg. Scheiße. Das gibt’s doch nicht.

Ich wollte hinterher, doch der Bus fing an zu fahren, und der Räuber war schon über alle 7 Berge. Ich war geschockt, aber dann erst nach einer Minute begriff ich was alles in der Tasche war.

 

Mein heißgeliebter Kasper, mit dem ich seit 2 Jahren unterwegs war, der in Zimbabwe vom Bus gefallen war.

 

Mein Kasper war mein allerbester Freund, dem ich alles sagen konnte und der mir nie wiedersprach. Mein Tagebuch mit den vielen lieben Texten von den vielen Leuten die ich unterwegs getroffen hatte.

 

Mein Fotoapparat und mein Telefon. ( Ja auch ich habe eins, hat mir der Farmer geschenkt, als ich losgefahren bin).

 

Alles weg. Für immer. Tränen kullerten über meine Augen. Mit Schmerz im Herzen verließ ich den Bus und begab mich weinend nach Hause. Dort erzählte ich alles meiner Bekannten, und am nächsten Tag suchte ich in der großen Stadt verzweifelt nach meinem Kasper, klebte „Suchplakate“ an Wände. -Nichts-!                                                            

Kein Lebenszeichen von meinem geliebten Kasper.

 

Mittlerweile habe ich einen kleinen Teddy mit dem ich Reise, ein neues Telefon und auch einen neuen Fotoapparat. 

 

Bleibt stabil und sicher..

 

Traurig grüßt euch

Eure NALA

 

 


 

NALA´s Shoes 

gemalt von Erick "Sticky" Muriithi vom Dust Depot Art Studio, Nairobi / Kenia 2015

Acrylfarbe auf Leinwand

 

 

Schuhe, Schuhe und nochmals Schuhe, Wer mag denn keine Schuhe?

 

Nach fast 3 Jahren unterwegs, habe mir jedenfalls mal neue „Treter“ gekauft, denn bei den anderen waren schon finger große Löcher in den Sohlen.

Also ging ich auf den Markt und hielt Ausschau nach guten soliden Wanderschuhen.

 

Auf diesen Second Hand Märkten hier in Nairobi, aber auch in eigentlich allen Teilen Afrikas findet man alles an Schuhen was das Herz begehrt. Schuhe ohne Ende.

 

Halbschuhe, Hohe Schuhe, flache Schuhe, Sportschuhe, Stoffschuhe, Lackschuhe, Lederschuhe, Fußballschuhe, Gummistiefel, Geschäfts schuhe, Freizeitschuhe, Kinderschuhe, Kurze Absatzschuhe, Lange Absatzschuhe, Sandalen, Schuhe in allen Formen, Farben, Größen und allen Abnutzungen.  Bergeweise Schuhe, Millionen verschiedene Schuhe, zum Teil gebraucht, zum Teil neu.                   

 

Sowas habt ihr noch nie gesehen. Glaubt mir.

 

Schuhe werden gewaschen, geputzt und kleine Löcher mit Kleber repariert.

An jeder Ecke verkaufen Händler Ihre Schuhe. Mal sind es 100 Paar Schuhe, mal sind es nur 2 Paar Schuhe die zum Verkauf stehen, aber es sind Schuhe. Manchmal schön sauber in Reihe und Glied hingelegt, manchmal lieblos hin gewuchtet und alles auf einem Haufen.

 

Ich jedenfalls fand keine Schuhe, die mir gefielen und passten und die Neu waren. Gebrauchte schuhe kommen nicht an meine zarten Füße. Ich kaufte welche im Laden, und bin sehr zufrieden damit.

 

Genau so wie bergeweise Schuhe werden auf Afrikanischen Märkten auch bergeweise Hosen, verschwitzte Mützen, Hemden, Taschen, T-Shirts, gefälschte Anzüge, Socken, BHs, gebrauchte Schlüpper, Gardinen und Decken verkauft.

 

Auf manchen Märkten liegen Schuhe auch mal neben Fisch.

 

Schuhtechnisch ausgestattet verabschiedet sich

 

Eure NALA. 

Bis zum nächsten Mal. 

 


 

NALA´s Angst vor der Maus 

(gemalt von André Pilz  in Addis Abeba / Ethiopia 2015 ) MDF Woodcut, Akrylfarbe.

 

 

Als ich heute auf dem Klo saß, ist mir wieder eine Begegnung eingefallen, die ich glaube nie vergessen werde. Im Juni 2015 radelte ich von Nairobi, Kenia in Richtung Kampala, Uganda.          

 

Da ich längere Zeit eine Fahrrad pause eingelegt hatte, waren die ersten Tage danach ganz schön anstrengend und ich verlor schnell meine puste und musste immer längere Pausen einlegen.

 

Nach 35 Tageskilometern kam ich in Limuru an, und war absolut fertig vom Fahrrad fahren. Ich lernte Peter kennen, der in einem verbeulten Blechhaus lebte.

 

Peter bot mir eine Übernachtungs unterkunft auf seiner Couch an, die ich dankend annahm. Neugierige Kinder aus der Nachbarschaft füllten das kleine Wohnzimmer, welches auch Schlafzimmer und Holzkohlenküche war. Die Kids sagten nichts, sondern blieben still mit offenem Mund stehen und guckten mich sprachlos an.

 

In der Nacht, weckten mich seltsame Geräusche. Irgendwas nagte an irgendwas. Ich machte meine Taschenlampe an und entdeckte auf dem Tisch, kurz neben mir 4 Mäuse die sich am Tisch zu schaffen machten. Open Büffet für die kleinen Nager.

Es war ja niedlich anzusehen, aber als dann eine Maus an der Couch hochkrabbelte wurde mir ganz anders und ich sprang auf. So einen Schrecken hatte ich lange nicht mehr gehabt.

 

In Ruanda bei einer anderen Gastfamilie, bei der ich übernachtete, flitzten in der Nacht 3 Mäuse und 2 Ratten unter meinem Bett entlang und hangelten sich die Gardine hoch bis sie in der Decke verschwanden. Huui Pfui, Gänsehaut auf meinem Rücken.

Das Zimmer duftete auch nach ´ner verwesten Rattenhochburg.

 

Danke trotzdem allen Menschen, bei denen ich kostenfrei übernachten durfte.

Ihr habt mir damit sehr geholfen.

 

Bis dahin

 

Eure NALA

 


 

NALA und die Harvenspielerin 

(gemalt von Boniface Maina  ( Brush Tu Art Studio) Nairobi / Kenia 2015

 

 

Ab und zu, liebe Freunde, brauche ich meine Ruhe von all den Geräuschen und all dem Lärm da draußen in der großen Stadt.

 

All die Menschen, der Verkehr, die Hektik und die ständig gestellten W-Fragen gehen mir so dermaßen auf den Zeiger, dass ich mich in mein Reich der Ruhe zurückziehe.

 

Ich bin dann in ganz in meiner eigenen Welt. Ich stelle mir vor das ich einer Harvenspielerin zuhöre. Die Musik beruhigt mich und lässt mich wieder träumen.

 

Die leisen Klänge betören mein Gemüt und gehen ganz tief in meine Seele.

Es tut mir sehr gut. Ich träume und kann auf einmal fliegen, so leicht fühle ich mich.

Es ist friedlich, es ist ruhig und eine Leichtigkeit liegt in der Luft, die ich so noch nie erlebt hatte.

 

Ich sitze auf einer Wattewolke und schaue nach unten, wo alles im Lärm erstickt.                               

Ich bin hier oben und fühle mich frei. Freiheit,  ja Freiheit, ist das was ich liebe und nie aufgeben möchte. 

Diese Musik der kleinen Harvenspielerin ist so schön, dass ich sie in meinem Herzen mitnehme, bevor ich wieder aufwache.

 

Ich hoffe Ihr findet auch euren Frieden und Ruhe im Gemüt.

 

Ich wünsche euch einen wundervollen Tag.

 

 

Eure NALA

 


 

NALA und der gelbe Kanister 

(gemalt von John Kariuki  ( Dust Depot Art Studio) Nairobi / Kenia 2015

 

 

Heute stelle ich euch die gelben Kanister vor. In diesen Kanistern, die mich schon seit Zimbabwe begleiteten war eigentlich mal Speiseöl drin. Jetzt dienen sie der Wasseraufbewahrung, denn in vielen Teilen Afrikas gibt es kein Fließend Wasser.

 

Wasser gibt es fast überall an einem Brunnen und man braucht schon ordentlich Kraft, um das Wasser aus 30 Metern hoch zu pumpen. In seltenen Fällen ist da ein Wasserhahn und eine Pumpe, die von der Sonne Strom bekommt. Aber in den meistens  eben nicht.

 

Diese Kanister variieren in Form und Farbe.

In Zimbabwe, Zambia, Malawi, Tanzania,  Zanzibar gibt es ausschließlich gelbe, dicke, rechteckige Kanister,  während es in Kenia auch blaue, weiße und schwarze Wasserkanister gibt. Gelbe und schwarze können auch rund sein. ( Wie auf dem Bild hier ), aber Ich bevorzuge die breiten rechteckigen, denn diese sind inzwischen meine Freunde geworden, und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Man kann auch prima drauf sitzen und ein Mittagsschläfchen machen.

 

20 Liter Wasser passen da rein, und werden hauptsächlich von Mädchen und Frauen getragen.   Kleine Mädchen tragen auch kleinere Kanister, weil die großen ziemlich schwer sind. Manchmal werden auch alte Motor -Öl- Kanister zum Wassertransport benutzt. Puh. Igitt…

 

In den Dörfern wo es keine Pumpe gibt, wird das Wasser aus Flüssen, kleinen Teichen oder Pfützen geschöpft, welches dann meistens aber ganz eklig dreckig ist. Ich bekam mein Trinkwasser immer aus einem Brunnen, selbst geschöpft natürlich.  Brunnen findet man an einer Straße im Dorf oder ganz einfach an einer Schule.

 

So Leute, und Wasser verplempern ist nicht, denkt mal drüber nach wenn Ihr wieder den Wasserhahn sinnlos laufen lasst.  Hier ist das Wasser kostbar, weil es viele Kilometer getragen werden muss bevor es zu Hause ankommt.

 

Sauberes Trinkwasser aus dem Hahn ist hier purer Luxus.

 

Bis dann

 

Eure NALA.

 


 

STOP Beading (Artwork and Story by Waweru Gichuhi, ( Brush Tu Art studio)

Nairobi / Kenya 2015

 

 

My NALA protests against such traditions and stands up for every young Samburu girl in the hope that all this will change.

 

~ Waweru Gichuhi ~

 

 

BEADING

Child beading (aishontoyie saen) is a major cultural practice found in the Samburu community. Samburu morans, young worriers aged 15-35 years, are not allowed to marry. Hence girls as young as 9 years old are assigned to MALE RELATIVES by use of red traditional beads.

 

The young girl is adorned with beads, signifying ‘engagement’ for sexual purposes only. The mother of the beaded girl builds a hut outside their manyattas where the male relative visits the beaded girl to engage in SEXUAL ACTIVITY at any given moment he wishes. The ‘ couple’ is allowed to have sexual intercourse but pregnancy and the use of contraceptives are forbidden. In case pregnancy occurs, it has to be terminated by use of herbs or by crude ABORTION.

 

If the baby is born, it is given huge amounts of tobacco and abandoned in the forest as it is an outcast. This traditional practice of beading has the potential of spreading HIV in the community.

 

Girls who are initiated into sexual intercourse at a tender age have immature genital organs which are normally inflicted with cuts and ruptures in the process of intercourse with older men who are experienced and who may have sexual relations with other partners thereby creating pathways for HIV transmission and increasing their vulnerability.

 

Although no studies or surveys have been done, the practice has it is estimated that 3 in 4 girls in the 8-12 age group are beaded.

 

(Extract from Samburu Girls Foundation..Founded by Josephine Kulea).. 

 

More Artworks from Waweru Gichuhi you can see here: ARTISTS from Kenya

 


 

NALA´s Fahrrad ( Skulpturen von George Ngaruiya, Ngecha / Nairobi, Kenia 2015 )

 

 

Hallo Freunde

 

Hab ich euch eigentlich schon mal mein Fahrrad gezeigt, mit dem ich seit fast

16.000 km und 2.5 Jahre unterwegs bin?  Nein, ich glaube nicht, und deshalb will ich das jetzt hier machen.

 

Also das hier ist mein Fahrrad.  So jetzt habt ihr das auch mal gesehen.

 

Es hat 2 Räder, einen Lenker, einen Sattel, eine Kette und sogar zwei Pedalen, auf die man kräftig treten muss um vorwärts zu kommen.  Am Gepäckträger baumeln

3 Taschen und vorne am Rad nochmal 2 Taschen.

( Auf dem Bild hier habe ich sie abgenommen, da ich nur mal fix in die Stadt geradelt bin.)

Ich habe einen Rückspiegel, der mich vor heranbrausenden LKW´s warnt. 

 

Hui,  einmal war es sehr knapp, als ein LKW in ca. 15 cm an mir vorbei schoss.

Im darauffolgenden Dorf musste ich eine „Überlebenspizza“ essen.  Darauf kaufte ich mir den Rückspiegel.

 

Ich hatte auf den vielen Kilometern erst 12 Plattfüße und 1 mal ist mir der Reifen geplatzt. Eine Speiche brach mir erst in Kenia.

 

Während ich hier in Ruanda bin, und fleißig neue Geschichten für euch schreibe,

wartet mein Fahrrad gemütlich und trocken in meinem Zimmer hinter meinem quietschenden Bett. Es ruht sich aus für die nächste anstrengende Etappe. 

 

Mehr  Geschichten von meiner Reise gibt es wieder später..

 

Bis bald und viele Grüße aus Ruanda

Eure NALA.

 

Die Entstehung dieser Skulpturen könnt Ihr hier sehen: NALA in Kenya

 

 


 

 

Malzeit ! ( gemalt von Wendy Kariuki, Nairobi, Kenia 2015 )

 


Essen, ein sehr wichtiges Thema auf Reisen, denn man muss ja stabil bleiben und darf nicht vor Schwäche vom Fahrrad kippen. 


Ab und zu gab es auch mal nichts zu essen, es war einfach nichts greifbar. In diesen Fällen musste ich auf  Butterkekse mit Tunfisch zurückgreifen, die schon seit einem halben Jahr in meinen Taschen geschlafen haben. Dosenbohnen wurden auch öfters kalt gegessen.


Zum Trinken gab es bei mir meistens Cola, da sie sehr viel Zucker enthält, was sofort ins Blut geht, um nicht abzuklappen bei massiver Anstrengung.  Wenn es frischen Saft gab, zog ich den natürlich der Cola vor, da er meistens auch extrem süß war.

 

Hier also mal eine Aufzählung was es so unterwegs zu futtern gab.


Namibia

Fleisch. Hauptsächlich wildes Fleisch vom Kudu, Springbock und natürlich der Kuh. Ich sagte: "Ja, ich mag Kühe." Namibia hat richtiges zartes wohlschmeckendes Fleisch. Für Unterwegs nahm ich mir immer genug Biltong ( Trockenfleisch ) mit. Im Norden Namibias gab es wieder Pap, meistens aus Mahangu gefertigt. Fragt mal Google, was Mahangu ist.


Zimbabwe

In den Städten Zimbabwes musste ich mich öfters von Junkfood ernähren. Pizza Inn, Chicken Inn, Bakers Inn und Creamy Inn, aber in den meisten Fällen gab es zum Glück in kleinen Restaurants, Reis mit Gemüse und Hühnchen. Wo ein See in der Nähe war, futterte ich mit Vergnügen frischen Fisch.


Zambia

Fisch, Hühnchen vom Dorf ( zäh aber bio) und jede Menge Gemüse, aber nicht das Gemüse welches Ihr kennt, sondern eher grünes Gemüse, also eine ganze Liste an Blättern, die man essen konnte.       Blätter vom Kürbis, der Süßkartoffel,  Cassava blätter ( Maniok) und Rip und natürlich Chinakohl. (Chinesen gibt’s in Zambia wie Sand am Meer.) Dazu Reis oder Nshima, wie die Maispampe genannt wird.  Unterwegs wurden an jeder Straßenecke gegrillte Maiskolben verkauft.

 

Malawi

Oje. Unterwegs wurde es eintönig. Pommes Frites im Omelette eingebacken und obendrauf noch Kraut. Und das gab es nahezu jeden Tag auf Reisen. Das Omelette wurde auch mit im „Altöl“ gebraten.

Öfters jedoch wurde das Ei weggelassen, dann gab es nur Pommes (also eher in Altöl angedünstete Kartoffeln)  und Kraut.  Am Malawi See konnte ich etwas Fisch essen, aber besonders war der nicht. Vom saftigen Fisch war nicht viel übrig, nachdem er aus dem Öl-Bad  kam. Sonst gab es Maisbrei (Nsima) und Kraut und Ei.

Von meiner malawischen Gastfamilie, bei der ich 3 Monate gelebt hatte wurde ich öfters zum Chinesen eingeladen. ( Abwechslung pur)

In Malawi habe ich zum ersten mal ein geschmackneutrales Brötchen gegessen. Das war (k)ein Geschmackserlebnis der besonderen Art, kann ich euch sagen.


Tanzania

Reis und Bohnen, Bohnen und Reis, Fisch am Meer und reichlich Ugali ( Maisbrei) mit Kraut und ab und zu gab es von der Hausköchin bei meiner Gastfamilie in Dar es Salaam leckeres „Pilau“ (mit Gewürzen und Rindfleisch gekochtes Reisgericht) Mishkaki war auch lecker, aber eher was für die Puppenstube, denn diese klitzekleinen Fleischteilchen am Spieß machten nicht wirklich satt.

Kochbananen (also grüne Bananen vom Baum mit Fleisch oder Fisch in einer leckeren Soße) Kochbananen ist wohl eine Art Kartoffel Ersatz. Lecker und stopfend.

 Zum Frühstück, wie überall in Ostafrika gab es Mandazi ( In Öl ausgebackene Teigkrapfen) und Chapati ( eine Art Fladenbrot) . Ich verschönerte diese aber meistens mit Marmelade, Honig oder Bananen.  Die meisten Tanzanier vergnügten sich mit Bohnen zum Frühstück..                                 Frische Milch wurde von mir reichlich konsumiert. 


Zanzibar

Fisch, fast den ganzen Monat auf den ich in Zanzibar war. Leckeren Fisch wie Sting Ray,  Barsch und anderen Fisch, deren Namen ich vergessen habe. Oktopus, Calamaries in riesengroß, gegrillt oder gekocht, einfach lecker. Kleine Fische gegrillt und große Fische gegrillt oder in Öl ausgebacken. Dazu Cassava, Süsskartoffeln und Reis und Salat mit Tomaten und Zwiebeln.


Kenia

Ugali  (wie überall in Ostafrika)  Reis mit Bohnen,  Mais mit Bohnen, einfach so, ohne nix dazu. Hühnchen und auch Kuhfleisch mit Reis und Ugali. Dann waren da noch Linseneintopf, aber eher nüchtern, aber trotzdem gut schmeckend.  Kochbananeneintopf , genau wie in Tanzania.

Kenia und Tanzania sind Kaffee Länder, also Länder in denen Kaffee angebaut wird, aber keiner getrunken wird. In Kenia und Tanzania wird hauptsächlich Tee getrunken, leckerer Tee mit viel Milch, oder eher Milch mit Tee? Achja, und Tee wird natürlich auch viel angebaut.

 

Uganda

In Uganda werden hauptsächlich Bananen gegessen. In einem Kochbananeneintopf oder zum Muss gepresst was „Matoke“ heißt.  Dazu Fleisch oder Fisch und Erdnuss paste.


Rwanda

Nun in Rwanda habe ich nicht viel Einheimisches gegessen. Es gab gutes europäisches Brot (vom Holländer) und Gouda Käse und Knackwürstchen und Baguette und Croissant.  Also habe ich mal ordentlich Brot inhaliert.


Äthiopien

Enjera ( saurer Teigfladen)  Es dauert 3 Tage ehe Enjera hergestellt ist und verzehrt werden kann. Dazu gibt es Bohnengemüse, Kartoffeln, Spaghetti, Tomaten, Rote Beete, Linsen, Mais und Fleisch.

Die Brötchen in Äthiopien sind die besten, knackigsten und leckersten die ich in Afrika gegessen hatte. Sie haben deutschen Standard ( da ich schon mal in Deutschland  war, weiß ich das.. ) und sind extrem billig. 1 Brötchen nur 7 USD Cent pro Stück.

Außerdem gibt es Spaghetti Gerichte, Fleisch und Salate. Äthiopien ist das erste Land auf meiner Reise wo wieder reichlich Kaffee getrunken wird, aber dazu später mehr, denn Äthiopien hat eine ausgeprägte Kaffeekultur. In Addis Abeba gibt es zahlreiche Café´s, die leckersten Kuchen und Torten verkaufen. Oh ich mag das hier sehr.

(Mein Bauch auch, der nämlich immer runder wird.)

Mango, Papaya und Avocado Säfte ballere ich mir bis zum Vitaminschock rein.

Über Äthiopien gibt es noch viel mehr zu schreiben, denn Äthiopien ist von all den Ländern, die ich bisher besucht habe, das außergewöhnlichste.

 

Sollte ich etwas verg(essen) haben, dann bitte mir schreiben! Ich kann mir ja auch nicht alles merken.

Also haut rein und immer schön aufessen…  ( rülps )


Bis dann

Eure NALA